AIDS in Afrika...
...und wie man helfen kann!
Ich weiß, dass viele Menschen in Europa sofort an AIDS denken, wenn sie von Afrika hören. Bevor ich nach Südafrika gegangen bin, wurde mir von mehreren Seiten nahe gelegt, aufzupassen, was dieses Thema betrifft.
Warum verbindet man AIDS mit Afrika? Was ist der Grund dafür? Wieso ist gerade die Schwarze Bevölkerung betroffen? Fragen, die sich mir unter anderem schon stellten. Ich habe ein sehr aufklärendes und interessantes Buch entdeckt, was einen „hautnah“ in das Thema eintauchen lässt.
Ich möchte meinen Teil zur Aidsbekämpfung in Afrika beitragen – Wie kann ich das tun?
Der wichtigste Beitrag, den der Einzelne im Kampf gegen die Aids-Pandemie in Afrika leisten kann, ist darüber zu sprechen. In den vergangenen Jahren ist bereits Interesse an Aids erwacht und internationale Stars und Wohltäter haben sich engagiert. Jedoch verstehen zu wenig Menschen im Westen oder wollen verstehen, was passiert.
Ich möchte jedem meiner Leser ermutigen dieses Buch zu lesen:
„28 Stories über Aids in Afrika“
Das Buch wurde von Stephanie Nolen, 35, Afrika-Korrespondentin geschrieben. Sie selbst lebt in Johannesburg, Südafrika, mit ihrem Lebensgefährten und ihrem kleinen Sohn.
Hier einige Auszüge aus dem Buch:
>>Ist ein sterbender Afrikaner etwas anderes als ein sterbender Kanadier, Amerikaner oder Deutscher?<<
>>Was wird aus einem Land, wenn die Hälfte aller Erwachsenen Aids hat?<<
>> Kein Geld der Welt ermöglicht einem Land wie Äthiopien, Eltern für 700 000 Aids-Waisen zu „kaufen“.<<
>>Wenn du es wagst, über Aids zu sprechen, bringe ich dich um.<<
>>Ich habe dich geheiratet, nicht ein Kondom, und wir werden keines benutzen.<<
>>Es kann keinen Zweck, sich um einen so winzigen Keim Sorgen zu machen, wenn man ständig viel größeren Gefahren ausgesetzt ist.<<
>>Auch mit den besten Absichten kann man nicht aus dem Nichts ein Gesundheitssystem schaffen.<<
>>Warum sollte man sich testen lassen, wenn es weder Behandlung noch eine Heilung gab?<<
>>Schwarzafrika macht nur ein Prozent des globalen Marktes für Pharmaprodukte aus. Entsprechend gering ist auch das Interesse der Pharmaindustrie.<<
>>Dies ist ein Krieg, der mehr Menschen getötet hat als alle vorausgehenden Kriege und Naturkatastrophen.<< (von Nelson Mandela)
Es wird Euch mitreißen!!!
